Ätherische Öle

Eine Einführung in die Welt der „Ätherischen Öle“ gab es bei einem Vortrag von der

Aromaberaterin Juliane Emken aus Treia.

Ätherische Öle, aus den Duftstoffen der Pflanzen gewonnen, können vielfältig auf Körper, Geist und Seele wirken. Bereits vor über 4000 Jahren wurden diese für religiöse Zeremonien, zur Reinigung und Heilung eingesetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden sie sozusagen wiederentdeckt und kommen in der Naturheilkunde zum Einsatz. Auch als Verbraucher kann man – mit Hilfe von Heilpraktikern oder Aromatherapeuten – die Öle eigenverantwortlich für die eigene Gesundheit nutzen. Sie wirken ganzheitlich auf den Körper, die Zellen, das Immunsystem sowie auf Geist und Seele. Ätherische Öle können äußerlich durch Massage angewendet werden. Durch Inhalation oder Riechen der Duftstoffe können bestimmte Areale unseres Gehirns aktiviert werden und im Unterbewusstsein Veränderungen provozieren. Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben – jeder Duft, jedes Öl kann individuell wirken.

Dabei sollte man beim Kauf von Ätherischen Ölen auf den Reinheitsgrad achten und möglichst nur naturreine Öle verwenden, deren lateinisch-botanischer Name auf der Flasche ausgewiesen ist. Die besten Öle sind in Bioläden zu finden. Apotheken bieten oft standardisierte Öle an. Zehn ausgewählte Ätherische Öle und ihre Anwendungsgebiete stellte Frau Emken in einer Bildpräsentation nacheinander vor: Neben den bekannten Ölen wie Lavendel-, Kokos- oder Olivenöl ging es auch um besondere Ätherische Öle, wie z.B. Orange, Rose, Weihrauch oder Ylang Ylang. Das Interesse ist geweckt –nun geht es ans eigenständige Informieren, Forschen und Ausprobieren!