Pralinen selbstgemacht

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17.02.2016
Elke Spiess

Gestern trafen wir uns, um kleine Sünden herzustellen.
Der Pralinenworkshop war ein voller Erfolg für alle, die das braune Hüftgold lieben.

Nach einer ausführlichen Einleitung durch unsere Fachfrau ( was wird wie gefüllt und vor allen Dingen wie verziert, damit man es auch auseinander halten kann) durften wir endlich starten.

Wir bildeten Zweiergruppen und jede Gruppe bekam die Aufgabe zwei Rezepte herzustellen.
Da wurde Karamell gekocht, Sahne erhitzt, Füllung geschlagen und ohne Lesebrille – somit teilweise im Blindflug – durch die kleinen Löchlein der vorgefertigten Kugeln die Masse eingefüllt und mit warmer Kuvertüre verschlossen.
Es wurden Ostereier geformt, dass man nur noch neidisch werden konnte bei der Fingerfertigkeit der Ausführenden.

Anschliessend wurde gerollt, geknetet und verziert…Die Wangen wurden gut durchblutet, denn alle Teilnehmerinnen waren voller Eifer bei der Sache.

Manches klappte nicht sofort, da wir vor lauter Eifer vergaßen, die uns gegebenen Anleitungen der Verzierung EXAKT zu befolgen… So wurden dann schon mal Pralinen in Kokosflocken gebadet, statt nur bestreut, die hart gewordene Kuvertüre in den großen Topf zurückgegeben, statt sie vorher im Wasserbad aufzulösen. Aber solche kleinen Pannen machen die erschaffenen Köstlichkeiten ja nur einzigartiger. Und es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Zu guter Letzt wurden die kleinen Edelpralinen wie auf einer Schnur aufgereiht präsentiert und verköstigt. Das Abendbrot war somit kalorienmäßig definitiv gerettet…..

Was nicht mehr in die Teinehmerinnen passte wurde kunstvoll verpackt und nach Hause entführt.
Ich würde heute gerne mal in einigen Kühlschränken Mäuschen spielen und nachschauen, wieviele Pralinchen die Nacht überlebt haben…..

Alles in allem ein Workshop der ganz bestimmt allen Freude bereitet hat.
Weitere Fotos findet Ihr natürlich in unserer Fotogalerie 2016